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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Karma-Kalenders,

ich sitze noch bei schönstem Sommerwetter an der Nordsee. Die Sonne scheint, das Meer rauscht – und trotzdem merkt man: Der Herbst steht schon wieder vor der Tür. Und mit ihm beginnt auch die Zeit für unseren nächsten Karma-Kalender.

Für den Kalender 2027 haben wir bereits die schönsten Motive des großartigen Fotografen Torge Berger ausgewählt und das Layout fertiggestellt. Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn aus einzelnen Bildern langsam ein neuer Kalender entsteht – und damit auch eine neue Möglichkeit, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie uns.

Auch in diesem Jahr sind die wirtschaftlichen Zeiten alles andere als einfach. Überall wird über Einsparungen gesprochen, während gleichzeitig große Herausforderungen vor uns liegen: unser Gesundheitssystem, die Infrastruktur, die Rente und natürlich die vielen Krisen und Konflikte in der Welt.

Vielleicht könnte man gerade deshalb sagen: Jetzt erst recht.

Denn ich glaube fest daran, dass wir trotz aller großen Probleme, die uns umgeben, nicht vergessen dürfen, dass wir selbst etwas bewegen können. Wir müssen nicht immer auf die großen politischen Lösungen warten. Manchmal beginnt Veränderung ganz klein – mit einer privaten Initiative, mit ein wenig Zeit, mit einem Kalender, mit einer Spende.

Und letztlich geht es dabei um etwas ganz Einfaches und sehr Grundsätzliches:

Ein Menschenleben zählt mehr als eine marode Brücke.

Die gute Nachricht ist, dass man gerade dort, wo die Not am größten ist, mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand sehr viel bewirken kann. Genau das ist es, was mich seit vielen Jahren am Karma-Kalender begeistert und immer wieder motiviert, weiterzumachen.

Deshalb würde ich mich von Herzen freuen, wenn Sie uns auch beim Karma-Kalender 2027 wieder begleiten und so zahlreich unterstützen. Jeder einzelne Kalender, jede Unterstützung und jeder Beitrag hilft dabei, aus einer kleinen privaten Initiative etwas Größeres entstehen zu lassen.

Und noch eine ganz persönliche Notiz zum Schluss:

Für mich beginnt in diesem Jahr ein ganz besonderer neuer Abschnitt. Ich stehe bereits in den Startlöchern, um mit meinem mittlerweile achtjährigen Sohn zum ersten Mal gemeinsam in den Herbstferien nach Indien zu reisen.

Ich freue mich riesig darauf, ihm dieses Land zu zeigen, Menschen zu begegnen, neue Eindrücke zu sammeln – und natürlich hoffe ich, dort auch wieder auf viele besondere Motive zu stoßen, die vielleicht irgendwann ihren Weg in einen der nächsten Karma-Kalender finden.

Und vielleicht ist diese Reise ja sogar mehr als nur eine Reise: Vielleicht lege ich damit den ersten kleinen Grundstein dafür, dass der Karma-Kalender eines Tages ganz selbstverständlich in die Hände einer neuen Generation übergeht.

Das wäre für mich persönlich ein wunderschöner Gedanke.

Herzlichst
Ihr Marc Ludwig
für das gesamte Karma-Kalender-Team